Kinder machen gemeinsam Hausaufgaben

Wie bleibt mein Kind am Ball?

Alle, die sich an ihre eigene Schulzeit zurückerinnern, denken wohl mit gemischten Gefühlen an die Hausaufgaben von damals. Vielleicht waren Ablenkungen in Form von Internet und Social Media weniger präsent als heutzutage, aber an den grundlegenden Herausforderungen hat sich wenig verändert. Für das erfolgreiche Bewältigen der Hausaufgaben gibt es viele Tipps und Tricks, mit denen jedes Kind seine Stärken ausspielen kann. Damit dies auch sicher gelingt, ist es ratsam nicht alles auf einmal anzugehen, sondern besser Schritt für Schritt. Simpla stellt dir die sinnvollsten Ansätze vor.

Jedes Kind ist ein Unikat, wie auch die Familie und Umgebung, in der es aufwächst, einzigartig sind. Sei dir bewusst, dass jedes Kind individuell unterschiedlich lernt. Nimm dir als übergeordnetes Ziel, dass dein Kind gerne die Hausaufgaben macht und sich dabei geborgen und gut aufgehoben fühlt. Es ist nicht förderlich für dein Kind, wenn die Hausaufgaben mit negativen Erinnerungen gekoppelt werden. Das stresst dich – vor allem aber auch dein Kind.

  • Hausaufgaben/Lernen: Zeige deinem Kind auf, warum es wichtig und schön ist, neue Dinge zu lernen. Jedes Vorlesen kannst du nutzen, um es neugierig auf selbstständiges Lernen und Lesen zu machen. Einen Einkauf im Supermarkt wird zum Abenteuer, wenn die Beträge an der Kasse aufgerechnet werden und ihr im Anschluss gemeinsam die Preise auf dem Kassenzettel addiert. Andere Beispiele sind die Berechnung von Erspartem auf einem Kinderkonto oder eine Brieffreundschaft mit Postkarten. Eurer Fantasie und Improvisation für spielerisches Lernen sind keine Grenzen gesetzt.
  • Inspiration: Gute Laune bei den Hausaufgaben macht einen grossen Unterschied. Bleibt also positiv, motiviert, ruhig und versteht euch als Team.
  • Routine: Behalte den Biorhythmus deines Kindes im Auge und achte darauf, dass es nicht übermüdet oder hungrig mit den Hausaufgaben startet. Plane den Tag mit Abwechslung und Pausen ein.
  • Konzentration: Wie Erwachsene haben auch Kinder unterschiedliche Phasen der Konzentrationsfähigkeit. Zwar sind diese von Kind zu Kind verschieden, aber du kannst dich dennoch grob nach den Klassenstufen orientieren:
    - 1. - 3. Klasse ca. 1-2 Stunden
    - 4. - 6. Klasse ca. 2-3 Stunden
    - ab 7. Klasse nicht mehr als 3-4 Stunden
    Manchen Kindern hilft akustische Musik im Hintergrund, um die Aufmerksamkeitsspanne zu verlängern. Zum Thema Prüfungsstress und wie Kinder besser damit umgehen, findest du hier einen ausführlichen Artikel.
  • Ort: Häufig arbeiten Kinder motivierter, wenn sie die Hausaufgaben nicht immer in ihrem eigenen Zimmer erledigen, sondern in einem anderen Raum ihrer vertrauten Umgebung, wie z.B. dem Wohnzimmer oder am Küchentisch.
  • Fokus: Konzentriere dich auf die konkreten Anforderungen und Bedürfnisse deines Kindes und nicht vorwiegend auf das Hausaufgabenblatt.
  • Don’t: Sage deinem Kind besser nie: «Das konnte ich auch nicht, als ich noch ein Kind war». Dein Kind verinnerlicht diesen Gedanken und wird die Herausforderung als unüberwindbares Hindernis begreifen. Erkläre lieber, dass sich das Lernen nach und nach übergreifend aufbaut – daher auch der Begriff der Lernkurve. Es hilft dem Kind nichts, wenn du sagst: «Du brauchst das für später, wenn du eine Ausbildung suchst». So ein abstraktes Fernziel wie ein Beruf ist im Moment der Hausaufgaben nicht greifbar und daher als Motivation ungeeignet.

Es ist kein Geheimnis: Auch Kinder langweilen sich, wie ihre Eltern manchmal auch. Manchmal kostet es eben ein wenig Überwindung, sich zu motivieren. Weil nicht jede Matheaufgabe oder Schreibübung Begeisterungstürme aufkommen lassen, empfiehlt Simpla die folgenden Kniffe auszuprobieren und zu schauen, welche davon dein Kind motivieren können.
 

  • Wochenablauf: Plant die Zeiten für Hausaufgaben gemeinsam. Kinder spüren, ob ihre Eltern abgelenkt oder ganz bei der Sache sind. Ein gut organisierter Wochenplan mit Ämtli, Spiel, Spass, Hobbys und Familienzeit sorgt für Orientierung im Alltag und bei den Hausaufgaben.
  • To-Do-Liste: Kinder können durch das Abhaken einer To-Do-Liste motiviert werden. Sie sehen, welche Aufgaben sie schon geschafft haben und freuen sich aufs Erreichen neuer Ziele.
  • Wiederholungen: Fortschritte und Erfolge werden beim Repetieren erst richtig sichtbar. Kinder gewinnen so besonders Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. Frischen Sie mit Ihrem Kind bereits gelernte Fähigkeiten auf, um die Motivation auf neue Herausforderungen zu steigern.
  • Interessenförderung: Schenke deinem Kind immer die Chance, sich weiterzuentwickeln. Von Natur aus sind Kinder wissbegierig und entdecken gerne bislang unbekannte Phänomene. Nutze diese Energie!
  • Lob: Kreative Einfälle, selbst wenn sie nicht unbedingt gleich sinnvoll und wichtig erscheinen, bieten oft viel Potenzial für neue Lösungsansätze. Mit Lob und Anerkennung unterstützt du dein Kind dabei, seine Interessen und Grenzen besser kennenzulernen.
  • Spielend lernen:
    • Sprachen lernen mit Videos/Filmen – vielleicht lernst du gleich eine neue Sprache mit!
    • Mathe mit Rezepten (z.B. Menge verdoppeln)
    • Hausaufgaben im Haus verteilen (Posten)
    • Dokumentarfilme
    • Adjektive («Ich sehe etwas, was du nicht siehst, und das ist...»)
  • Spass am Lernen:

Die wichtigsten Punkte findest du in dieser Grafik alle noch einmal sehr anschaulich aufgeführt. 

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